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10 Plätze in Tirol, die ihr 2024 unbedingt besuchen müsst

03.01.2024 in Empfehlungen

Skitour Patscherkofel, © Verena Sparer © Verena Sparer

Zum Jahreswechsel haben wir unser Blog-Team wieder nach ihren persönlichen Lieblingsplätzen in Tirol gefragt. Welche Plätze ihr im Jahr 2024 unbedingt besuchen müsst, haben wir im Artikel für euch zusammengefasst.

1. Schloss Matzen: Eine Zeitkapsel im Unterinntal

Kategorie: Ausflugsziel

Beste Zeit: Ganzjährig

Region: Alpbachtal

Wo einst der Adel flanierte, genießen heute Einheimische und Gäste entspannte Momente: Der Matzenpark liegt zwischen St. Gertraudi und Brixlegg, unterhalb des beeindruckenden Schlosses Matzen. Ursprünglich war dieser englische Garten aus dem 19. Jahrhundert eine Sumpflandschaft, die jedoch in einen Park mit exotischen Bäumen und Teichen umgewandelt wurde.

Nur wenige Schritte entfernt liegt das Café-Restaurant „Gut Matzen“, ein Gebäude aus dem 16. Jahrhundert. Unter der Leitung von Michael Oberwalder, der seine kulinarischen Fähigkeiten von New York bis München unter Beweis gestellt hat, bietet das Lokal eine exquisite Auswahl an Kuchen und Speisen. Ein Besuch hier ist zwar nicht günstig, aber das Ambiente und der Blick auf das Schloss Matzen sind es wert.

Das Schloss selbst, einst Gastgeber für Persönlichkeiten wie den US-Präsidenten Theodore Roosevelt, ist heute ein Luxushotel mit Wellness-Bereich im Burgfried. Der nahegelegene Kinderspielplatz macht den Matzenpark zu einem idealen Ziel für Familien. In den Teichen können die Kinder Karpfen, Enten und manchmal sogar Schildkröten beobachten.

Für mich ist der Park besonders, da er seit meiner Kindheit ein Ort für gemütliche Sonntagsspaziergänge ist. Als Erwachsener bietet er mir eine Auszeit von der rastlosen Welt der Mails, Meetings und MS-Teams. Heute nennt man das „Entschleunigung“, früher hieß es wohl „lustwandeln“.

– Klaus

Schloss Matzen , © Alpbachtal Tourismus / Gabriele Grießenböck © Alpbachtal Tourismus / Gabriele Grießenböck

2. Airtime in der Area47 

Kategorie: Schwimmen

Beste Zeit: Mai bis Oktober 

Region: Ötztal

Als Ziel für Actionhungrige ist die Area47 längst keine Unbekannt mehr – und so wünschen sich meine Söhne schon seit einer gefühlten Ewigkeit, dass wir einen Ausflug in die Waterarea machen. Zum Glück haben nun beide Mindestalter und -größe für die meisten Attraktionen erreicht und ich kann es kaum erwarten, mit ihnen um die Wette zu rutschen, zu blobben und mich mit dem Cannonball ins Wasser katapultieren zu lassen. Spannend bleibt, wie viele ihre Teenie-Freunde ich mitnehmen muss.

– Julia

Area47, © Area47 © Area47

3. Nicht von dieser Welt: Innsbrucks schönste Afterwork-Skitour

Kategorie: Skitour

Beste Zeit: November bis März (abhängig von Schneelage)

Region: Innsbruck 

Bei einer Abend-Skitour auf den Patscherkofel schmilzt einem der Alltagsstress im Nu von den Schultern. Aus dem Zentrum Innsbrucks braucht man nur rund eine halbe Stunde bis zur Bergstation der Patscherkofelbahn. Von dort aus führt ein anfängerfreundlicher, top präparierter Skitouren-Weg bis zum Gipfel. Wobei, wenn man die futuristische Sendestation im Abendlicht vor sich auftauchen sieht, fühlt man sich eher so, als wäre man auf einem fernen Planeten zwischengelandet. 

– Verena

Skitour Patscherkofel, © Verena Sparer © Verena Sparer

4. Mein Lieblingsort: Der Piburger See

Kategorie: Schwimmen

Beste Zeit: Mai bis September

Region: Ötztal

Der Piburger See ist für mich ein Lieblingsplatz, weil er mir eine einzigartige Mischung aus natürlicher Schönheit, Ruhe und vielfältigen Freizeitmöglichkeiten bietet. Die malerische Landschaft, das klare Wasser und die umliegende Bergkulisse schaffen eine idyllische Atmosphäre, die mich jedes Mal aufs Neue verzaubert.

Der Piburger See bietet mir die Gelegenheit, mich inmitten der unberührten Natur zu entspannen und gleichzeitig meine Liebe zu Wald und Wasser zu vertiefen.

Die verschiedenen Freizeitaktivitäten, sei es schwimmen, Boot fahren, gemütliche Spaziergänge entlang des Ufers oder das Genießen lokaler Gastronomie, tragen dazu bei, dass der Piburger See für mich ein ganz besonderer und geliebter Ort wurde. Hier kann ich die perfekte Balance zwischen Aktivität und Erholung finden und einfach die Schönheit der Natur in vollen Zügen genießen.

Übrigens: Wusstest du folgende Fakten über den Piburger See? 

– Christina

Piburger See, © Tirol Werbung / Verena Sparer © Tirol Werbung / Verena Sparer

5. Go Veggie: Die neue Regensburger Hütte

Kategorie: Wandern

Beste Zeit: Anfang Juni bis Mitte Oktober 

Region: Stubaital 

Es dauert nur 5,5km, 1.050 hm und unzählig viele süße Kühe bis man auf der ersten rein vegetarischen Hütte Tirols ist. Die Neue Regensburger Hütte ist eigentlich ein Etappenziel auf dem Stubaier Höhenweg, lohnt aber auch allemal als Tagesausflugziel. Aus Falbeson schlängelt sich der Steig an einem Wasserfall hoch, vorbei an der Falbesoner Ochsenalm, der man auch unbedingt ein Besuch abstatten sollte. An der Hütte angekommen würden wir mit einem Mix aus traditioneller, nepalesischer und moderner Küche belohnt – alles vegetarisch und regional. Die mutigen springen noch in den See, der nebenan im einzigartigen Hochmoor des Hohen Mooses liegt.

Neue Regensburger Hütte, © Tirol Werbung © Tirol Werbung

6. Für Sonnenanbeter: das Rangger Köpfl

Kategorie: Wandern

Beste Zeit: bis September & Oktober 

Region: Innsbruck 

Während die Nockspitze inzwischen auch unter der Woche schon fast zum Frühstücktreffpunkt der Early Birder verkommen ist, geht es ein paar Gipfel weiter noch deutlich ruhiger zu. Das Rangger Köpfl (Achtung: auf die beiden Gs wird in der Tiroler Aussprache besonderen Wert gelegt) erhebt sich als bescheidener Hügel mit vollkommen freiem und schnurgeradem Blick über das Inntal. Die 1,5 stündige Wanderung führt quasi auf direktem Weg vom Parkplatz zum Gipfel. Sicherlich nicht die bequemste Art, 500 Höhenmeter zu machen, aber dafür die effektivste. Und – sind wir ehrlich – wenn wir irgendwo auf landschaftlich schönere Umwege verzichten können, dann vor dem Sonnenaufgang!

Übrigens: Diese Tour verzeiht sogar den Anfängerfehler, den Gipfel erst bei Sonnenaufgang zu erreichen, denn vom Aufstieg über den östlichen Bergrücken aus können Spät(er)aufstehende oder Schwächelnde den Sonnenaufgang quasi schon von Beginn der Tour aus anschauen. Denn – falls das deine erste Sonnenaufgangstour werden sollte – das bunte Farbenspiel davor ist bekanntlich sogar schöner als der Sonnenaufgang selbst.

  • Start: Parkplatz in Stiglreith, Oberperfuss
  • Gehzeit zum Ziel: 1 bis 1,5 Stunden
  • Höhenmeter: 533 Höhenmeter
  • Frühstück beim Abstieg: auf der Rosskogelhütte

– Elena

Rangger Köpfl , © Elena Krasovc © Elena Krasovc

7. Wo der Name Programm ist: die KRAFTalm Itter

Kategorie: Kulinarik

Beste Zeit: ganzjährig

Region: Kitzbühel

Die KRAFTalm in Itter ist ein ganz besonderer Platz, sowohl im Sommer als auch im Winter. Auf 1.355 Metern Seehöhe gelegen, kann man hier auf allen Ebenen genießen.

Familie Hölzl darf die Alm bereits seit 130 Jahren als ihre Heimat bezeichnen. 

Die beiden Schwestern Marion und Evelyn schreiben die Geschichte in der vierten Generation weiter und haben 2021 die neue KRAFTalm eröffnet. 

Besonders empfehlenswert ist der Apfelstrudel, das Rezept wird in der Familie schon seit vielen Jahren weitergegeben.

– Andrea

KRAFTalm Itter, © KRAFTalm Itter © KRAFTalm Itter

8. Auf Steinbock-Safari

Kategorie: Wandern

Beste Zeit: Mai bis Oktober 

Region: Karwendelgebirge 

Obwohl man regelmäßig in den Bergen unterwegs ist, bleibt die Begegnung mit Steinböcken eine eher seltene Erfahrung. Für all diejenigen, die, wie ich, gerne Tiere in ihrer natürlichen Umgebung ertappen, empfehle ich eine Bergtour zum Sonnjoch (2457m) oder Hahnkampl (2080m) im Karwendelgebirge. Die Wahrscheinlichkeit, Steinböcke direkt am Wanderweg zu begegnen, ist dort ziemlich hoch.

Diese Touren bieten jedoch nicht nur tierische Highlights, sondern auch beeindruckende Ausblicke auf Rofan, Karwendel und den Achensee. Bereits der Ausgangspunkt an der Gramaialm ist mit Almgarten, Streichelzoo und Souvenirshop ein wahres Paradies für Naturliebhaber. Sowohl im Sommer als auch im Winter ist dieser Ort ein ideales Ausflugsziel für Familien. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, sich sowohl dort als auch auf halber Strecke bei der Alm Gramai-Hochleger kulinarisch verwöhnen zu lassen.

– Johanna

9. Gute Gründe fürs Zillertal

Kategorie: Rennrad

Beste Zeit: April bis Oktober 

Region: Zillertal

Es gibt gute Gründe, das Zillertal einmal ausgiebig mit dem Rennrad zu erkunden: Den Zillergrund, den Stillupgrund,... – okay, Schluss mit schlechten Wortspielen. Schluss für das Rennrad ist im Zillertaler Seitental Stillupgrund erst auf der Grüne-Wand-Hütte, im Zillergrund auf der Mauer des gleichnamigen Stausees. Sicher zwei der landschaftlich eindrucksvollsten Rennradstrecken Tirols und nur zwei von vielen Zielen, die ihr im Zillertal gut miteinander kombinieren könnt (Schlegeisspeicher, Hintertux, Gerlospass, Hochfügen, Kerschbaumer Sattel).

Für alle, die sich richtig quälen wollen, wartet auch noch die Zillertaler Höhenstraße als Endgegner: Unverschämt hohe Steigungsgrade führen dort zu unverschämt schönen Ausblicken. Genussreicher, aber nicht weniger schön ist es, einfach auf Nebenstraßen im Tal von Ort zu Ort zu rollen und zum Beispiel im Gasthof Linde in Stumm einzukehren. Für einen mehrtägigen Rennrad-Trip ins Zillertal empfehle ich euch das Explorer Hotel in Kaltenbach als Basecamp: Ein Frühstück, ganz ausgerichtet auf die Bedürfnisse von Sportlern, abschließbare Locker und Werkzeug fürs Rad, Spa-Bereich im Dachgeschoss – aber jetzt bin ich schon wieder dabei Gründe aufzuzählen...

– Jannis

Rennradtour im Zillertal, © Jannis Braun © Jannis Braun

10. Langlaufen am schönsten Ende der Welt

Kategorie: Langlaufen

Beste Zeit: sobald der Schnee liegt ;) 

Region: Achensee

Wer nicht gerade in der Umgebung wohnt, dem kann die Anreise zu diesem Geheimtipp schon mal wie eine halbe Ewigkeit vorkommen - aber jeder der einmal dorthin gefunden hat, kommt immer wieder und wieder. Die Rede ist von dem kleinen Bergsteigerdorf Steinberg am Rofan, oder wie es die Einwohner selbst liebevoll nennen: „Das schönste Ende der Welt“.

Am schönsten hat man es auf den Steinberger Loipen früh morgens, kurz nach dem Sonnenaufgang. Wenn die ersten Sonnenstrahlen durch die Wälder auf die Loipe blitzen, schlägt mein Herz höher, nicht nur wegen der Anstrengung. Besonders Langläufer, die die Ruhe und die Idylle schätzen, werden die Steinberger Langlaufloipen lieben. Tierische Begegnungen können übrigens auch hin und wieder vorkommen. Füchse und Hasen, sowie Rehe und Hirsche können einem bei der früh morgendlichen oder späten Langlaufrunde schon mal über den Weg laufen.

– Max 

Steinberger Loipe, © Maximilian Margreiter © Maximilian Margreiter

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